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Kurse (8)
„Zu empfinden, was er sieht, zu geben, was er empfindet, macht das Leben des Künstlers aus.“ (Max Klinger) - Kunstvortrag
Der Künstler wurde 1857 als Sohn eines Leipziger Seifenfabrikanten geboren und erhielt bereits früh Zeichenunterricht. Er besuchte die Kunstschule in Karlsruhe sowie die Berliner Akademie und publizierte erfolgreich seine frühen Radierzyklen. Auch als Maler und Bildhauer wurde er ab den 1890er Jahren einer der bekanntesten Künstler in Deutschland, so dass an ihn wichtige Aufträge für großformatige Gemälde und bildhauerische Arbeiten vergeben wurden. Sein Ruhm wurde untermauert mit vielen Ehrungen, und sein erfolgreiches Engagement für die Gründung der Villa Romana in Florenz sollte lange Zeit nachwirken. Der Erste Weltkrieg bildete für Max Klinger eine Zäsur, denn die nachlassende Begeisterung für sein Werk, aber auch die kriegsbedingte Notlage führten ihn zu anderen Themenwelten. Nach seinem Tod 1920 gab es in der Folgezeit nur noch Vereinzelte, die sein vielgestaltiges Œvre würdigten – erst allmählich wird er wieder verstärkt in Erinnerung gebracht.
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Feier des Día de Muertos: Traditionen Mexikos entdecken
Tauchen Sie ein in eine Atmosphäre voller Ruhe und Freude, rund um den Día de Muertos, eines der liebenswertesten Feste Mexikos. Erleben Sie einen Abend, der Musik, kurze informative Einblicke und eine herzliche, gemeinschaftliche Stimmung miteinander verbindet. Die Klänge Mexikos: Sones, Mariachi und traditionelle Gesänge begleiten jeden Moment und spiegeln den Geist dieser besonderen Feier wieder. Im Zentrum steht ein traditioneller Altar (Ofrenda), liebevoll gestaltet: klein, aber voller Bedeutung, mit allen wesentlichen Elementen dieses Rituals. Das Erlebnis wird durch die Verkostung von Papalotlaxcalli (Schmetterlingsbrot) und heißer Xocolatl ergänzt und schenkt dem Abend eine authentische kulinarische Note. Spanischkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier und Freude daran, dieses Erlebnis gemeinsam zu erleben, reichen völlig aus.
Der unorthodox malende Barockkünstler Frans Hals (1582/83-1666) - Kunstvortrag
1582/83 wurde Frans Hals in Antwerpen geboren. Die Familie musste aber 1585 in den Norden des Landes fliehen und wohnte ab 1591 in Haarlem. Man vermutet, dass er Schüler von Karel van Mander war, sicher trat er 1610 in die Haarlemer St. Lukasgilde ein. 1612 wurde er Mitglied der St. Joris-Schützengilde, deren Mitglied er bis 1624 blieb. Er erhielt aufgrund seiner gesellschaftlichen Position wichtige offizielle Aufträge, darunter mehrere Gemälde der Schützengilde. Bis ins hohe Alter schuf er Gruppenbildnisse von Regenten und nach dem Tod von Rubens und Anthonis van Dycks wurde er der am meisten gefeierte Porträtmaler der Niederlande. Augenfällig ist sein rasch anmutender Pinselstrich, der in seiner Zeit einzigartig war und malerische Tendenzen des 19. Jahrhunderts vorwegzunehmen scheint. Dennoch musste er im hohen Alter wiederholt um finanzielle Unterstützung bei der Stadt Haarlem bitten. Am 1. September 1666 wurde er im Chor von St. Bavo zu Haarlem begraben.
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Lateinamerikanischer Abend an der vhs
Erleben Sie einen unvergesslichen lateinamerikanischen Abend mit unseren Spanisch-Kursleitenden Cesar Garcia und Ela Rodriquez! Genießen Sie kleine Tapas, während Sie von mitreißender Musik in die lebendige Kultur Lateinamerikas eintauchen. Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns und entdecken Sie die Vielfalt und Lebensfreude Lateinamerikas!
Zwischen Realismus und Industrialisierung: Darstellungen der Arbeit von 1850 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges - Kunstvortrag
Wie wurde Arbeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert wahrgenommen und künstlerisch dargestellt? Dieser Vortrag widmet sich der Entwicklung von Arbeitsdarstellungen in der Kunst von 1850 bis zum Beginn des 1. Weltkrieges – einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche durch Industrialisierung und soziale Veränderungen. Im Mittelpunkt stehen Werke aus Frankreich, Belgien und Deutschland, die den Alltag von Bauern, Bergleuten, Handwerkern, Industriearbeitern und Steinbrechern eindrucksvoll und mit unterschiedlichen Akzenten darstellen. Der Vortrag beleuchtet dabei nicht nur stilistische Entwicklungen, sondern auch die sozialen und politischen Hintergründe ausgewählter Werke von Jean-François Millet, Gustave Courbet, Constantin Meunier, Adolf Menzel, Max Liebermann und Robert Sterl.
Weihnachtskonzert mit dem Philharmonischen Chor Dresden
Der Philharmonische Chor Dresden wird in diesem Jahr ein Adventskonzert mit A-Capella-Chormusik in der Hoffnungskirche Freital-Hainsberg geben.
Zwischen Frost und Blüte – Ikebana (japanische Blütensteckkunst) im Januar
Im stillen Januar, wenn nackte Zweige die Kälte tragen und erste Farben leise erwachen, gestalten wir Ikebana-Arrangements im Geist des Wabi-Sabi. Zwischen Schlichtheit und Leuchtkraft verbinden wir japanische Ästhetik mit meditativer Ruhe. Erlebe, wie aus der winterlichen Klarheit ein zarter Neubeginn wächst – und finde dabei deine eigene innere Balance.
Berthe Morisot (1841-1895) – Meisterin des expressiv-impressionistischen Zickzackverlaufs - Kunstvortrag
In Paris hatte Berthe Morisot einen Salon geführt, der von großen Teilen der avantgardistischen Maler frequentiert wurde. Als Schülerin und Schwägerin von Eduard Manet ist ihre Rolle als Modell Manets, der einige der interessantesten Porträts des 19. Jahrhunderts von ihr gemalt hat, Legende. Das Gesamtwerk der Künstlerin konzentriert sich thematisch auf Landschaften sowie intime Porträts von Personen ihrer engsten Umgebung, was u.a. auf ihren Status als großbürgerliche Frau zurückzuführen ist. Berthe Morisot war die erste Frau in der Gruppe der Impressionisten, die sie als gleichberechtigte Künstlerin anerkannten und stets zu ihren Ausstellungen einluden. Sie pflegte einen selbständigen Stil, geprägt von lichthaltigen Farben, einer starken Betonung graphischer Mittel und einer beeindruckenden Freiheit der Pinselführung.
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