Unsere Kursleiter
Gatomski, Juliane Kunsthistorikerin, Museumsleiterin Robert-Sterl-Haus
Wie wurde Arbeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert wahrgenommen und künstlerisch dargestellt? Dieser Vortrag widmet sich der Entwicklung von Arbeitsdarstellungen in der Kunst von 1850 bis zum Beginn des 1. Weltkrieges – einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche durch Industrialisierung und soziale Veränderungen. Im Mittelpunkt stehen Werke aus Frankreich, Belgien und Deutschland, die den Alltag von Bauern, Bergleuten, Handwerkern, Industriearbeitern und Steinbrechern eindrucksvoll und mit unterschiedlichen Akzenten darstellen. Der Vortrag beleuchtet dabei nicht nur stilistische Entwicklungen, sondern auch die sozialen und politischen Hintergründe ausgewählter Werke von Jean-François Millet, Gustave Courbet, Constantin Meunier, Adolf Menzel, Max Liebermann und Robert Sterl.