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Kunsthistorische Vorträge

8 Kurse
Daniela Magirius
Fachbereichsleiterin Kultur und Kinder-Jugend-Familie, Marketing/ Öffentlichkeitsarbeit

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Gabriele Münter (1877-1962) - Kunstvortrag
Mo. 14.09.2026 18:00
Pirna

Gabriele Münter, die 1897 ihre künstlerische Laufbahn zunächst traditionell an einer Damenkunstschule in Düsseldorf begann, traf 1901 in München Wassily Kandinsky, mit dem sie eine unkonventionelle Lebensgemeinschaft einging. Besonders die zeitgenössische französische Kunst hinterließ 1906/07 einen nachhaltigen Eindruck auf Gabriele Münter, die 1909 ein Haus in Murnau kaufte, das fortan im Sommer Treffpunkt für die künstlerische Avantgarde wurde. Als Mitbegründerin des „Blauen Reiters“ erlangte sie neben Marianne von Werefkin große Bedeutung und entwickelte eine eigenständige, abstrakte Malweise in leuchtenden, unvermischten Farben und starken Formen. Sie war eine aufgeschlossene und fortschrittliche Frau, die aber auch das Schicksal als entartete Künstlerin ereilte, die Ausstellungsverbot erhielt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Erscheinung trat. Um Anmeldung wird gebeten!

Kursnummer 26H20001P
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Gebühr: 10,00
„Es gibt immer Hoffnung, solange die Leinwände leer sind." Gustav Klimt (1862-1918) - Kunstvortrag
Mo. 19.10.2026 18:00
Pirna

Der Wiener Jugendstil begeistert heute mit fragilen Bildzeugnissen, reicher pflanzlicher Ornamentik und mit beeindruckenden Architekturen, die das Lebensgefühl einer sich befreienden Epoche verinnerlicht haben. Als damals führende Künstlerpersönlichkeit hatte vor allem Gustav Klimt (1862-1918) ein besonderes Verhältnis zu Frauen, sie bestimmen sein künstlerisches Werk. Diese Frauen mit teilweise bewegenden Lebensgeschichten begegnen uns farbenfroh in Gemälden, in Zeichnungen dagegen oftmals intim. Mit vielen Bildern wird Gustav Klimt als bedeutender Vertreter des Jugendstils vorgestellt. Um Anmeldung wird gebeten!

Kursnummer 26H20002P
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Gebühr: 10,00
„Zu empfinden, was er sieht, zu geben, was er empfindet, macht das Leben des Künstlers aus.“ (Max Klinger) - Kunstvortrag
Mo. 02.11.2026 18:00
Pirna

Der Künstler wurde 1857 als Sohn eines Leipziger Seifenfabrikanten geboren und erhielt bereits früh Zeichenunterricht. Er besuchte die Kunstschule in Karlsruhe sowie die Berliner Akademie und publizierte erfolgreich seine frühen Radierzyklen. Auch als Maler und Bildhauer wurde er ab den 1890er Jahren einer der bekanntesten Künstler in Deutschland, so dass an ihn wichtige Aufträge für großformatige Gemälde und bildhauerische Arbeiten vergeben wurden. Sein Ruhm wurde untermauert mit vielen Ehrungen, und sein erfolgreiches Engagement für die Gründung der Villa Romana in Florenz sollte lange Zeit nachwirken. Der Erste Weltkrieg bildete für Max Klinger eine Zäsur, denn die nachlassende Begeisterung für sein Werk, aber auch die kriegsbedingte Notlage führten ihn zu anderen Themenwelten. Nach seinem Tod 1920 gab es in der Folgezeit nur noch Vereinzelte, die sein vielgestaltiges Œvre würdigten – erst allmählich wird er wieder verstärkt in Erinnerung gebracht. Um Anmeldung wird gebeten!

Kursnummer 26H20003P
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Gebühr: 10,00
Der unorthodox malende Barockkünstler Frans Hals (1582/83-1666) - Kunstvortrag
Mo. 09.11.2026 18:00
Pirna

1582/83 wurde Frans Hals in Antwerpen geboren. Die Familie musste aber 1585 in den Norden des Landes fliehen und wohnte ab 1591 in Haarlem. Man vermutet, dass er Schüler von Karel van Mander war, sicher trat er 1610 in die Haarlemer St. Lukasgilde ein. 1612 wurde er Mitglied der St. Joris-Schützengilde, deren Mitglied er bis 1624 blieb. Er erhielt aufgrund seiner gesellschaftlichen Position wichtige offizielle Aufträge, darunter mehrere Gemälde der Schützengilde. Bis ins hohe Alter schuf er Gruppenbildnisse von Regenten und nach dem Tod von Rubens und Anthonis van Dycks wurde er der am meisten gefeierte Porträtmaler der Niederlande. Augenfällig ist sein rasch anmutender Pinselstrich, der in seiner Zeit einzigartig war und malerische Tendenzen des 19. Jahrhunderts vorwegzunehmen scheint. Dennoch musste er im hohen Alter wiederholt um finanzielle Unterstützung bei der Stadt Haarlem bitten. Am 1. September 1666 wurde er im Chor von St. Bavo zu Haarlem begraben. Um Anmeldung wird gebeten!

Kursnummer 26H20004P
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Gebühr: 10,00
Zwischen Realismus und Industrialisierung: Darstellungen der Arbeit von 1850 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges - Kunstvortrag
Mo. 23.11.2026 18:00
Pirna

Wie wurde Arbeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert wahrgenommen und künstlerisch dargestellt? Dieser Vortrag widmet sich der Entwicklung von Arbeitsdarstellungen in der Kunst von 1850 bis zum Beginn des 1. Weltkrieges – einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche durch Industrialisierung und soziale Veränderungen. Im Mittelpunkt stehen Werke aus Frankreich, Belgien und Deutschland, die den Alltag von Bauern, Bergleuten, Handwerkern, Industriearbeitern und Steinbrechern eindrucksvoll und mit unterschiedlichen Akzenten darstellen. Der Vortrag beleuchtet dabei nicht nur stilistische Entwicklungen, sondern auch die sozialen und politischen Hintergründe ausgewählter Werke von Jean-François Millet, Gustave Courbet, Constantin Meunier, Adolf Menzel, Max Liebermann und Robert Sterl.

Kursnummer 26H20005P
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Gebühr: 10,00
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25.06.26 13:01:42