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Das Filmdrama "September 5 – The Day Terror Went Live" handelt von dem Münchner Olympia-Attentat aus dem Jahr 1972. Erzählt wird die Geschichte von Geoffrey Mason (gespielt von John Magaro), einem jungen und ehrgeizigen Producer, der sich bei seinem Vorgesetzten, dem legendären Fernsehmanager Roone Arledge (Peter Sarsgaard), beweisen will. Mit Hilfe der deutschen Dolmetscherin Marianne Gebhardt (Leonie Benesch) übernimmt Geoff unerwartet die Leitung der Live-Sendung. Während die Zeit drängt, widersprüchliche Gerüchte die Runde machen und das Leben der Geiseln auf dem Spiel steht, muss Geoff schwierige Entscheidungen treffen und sich mit seinem eigenen moralischen Kompass auseinandersetzen: Wie soll man über eine solche Situation berichten, wenn die Täter die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen? September 5 setzt sich mit Themen wie der Verantwortung der Medien für die von ihnen verbreiteten Bilder und dem Respekt den Opfern gegenüber auseinander. Der Film stellt Fragen nach der Ethik der medialen Berichterstattung und wie sich mit diesen medienethischen Aspekten unter dem Hochdruck einer Livesituation umgehen lässt. Nach der Filmvorführung laden wir Sie ein, gemeinsam mit dem Kulturjournalisten Andreas Körner ins Gespräch zu kommen und über das Gesehene zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus Kapazitätsgründen bitten wir Sie um Anmeldung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Medien - Aber richtig!" statt und ist gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Unsere Kooperationspartner: film.land.sachsen, Objektiv e.V. und Kuppelhalle Tharandt e.V.
Ein Perspektivwechsel auf die Trotzphase: Wir werfen einen Blick darauf, was im kindlichen Denken und Erleben in dieser Entwicklungsphase passiert, und zeigen, wie Eltern dieses Verhalten besser verstehen und gelassener damit umgehen können.
Das Schloss Sonnenstein in Pirna, das nun wieder in altem Glanz erstrahlt, blickt auf eine kurze, aber sehr finstere Epoche seiner Existenz zurück. In den Jahren 1940 und 1941 ermordeten die Nationalsozialisten hier mehr als 13.700 vorwiegend psychisch kranke und geistig behinderte Menschen. Sie wurden im Rahmen der nationalsozialistischen Krankenmorde, der sogenannten "Aktion T4", in einer Gaskammer umgebracht. Die für ihre humanistische Tradition bekannte ehemalige Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein erlangte damit traurige Berühmtheit. Bei einer Führung durch die im Juni 2000 am historischen Ort eingeweihte Gedenkstätte lernen Sie im Gedenkbereich und einer Ausstellung die Geschichte dieses Ortes kennen, der auch den Opfern ein würdiges Denkmal setzt.
Der Gedanke an das Lebensende und das Sterben macht Sie und Ihre Mitmenschen hilflos? Der Letzte-Hilfe-Kurs vermittelt Basiswissen und praktizierte Mitmenschlichkeit für Sie, für Angehörige und Zugewandte. Ihnen wird Grundwissen an die Hand gegeben, um Sie zu ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Inhalt dieses Kurses sind Beschwerden, deren Linderung, Patientenverfügung, Abschied nehmen und der Umgang mit den eigenen Grenzen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. und dem Ambulanten Hospizdienst des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sowie med!pertante Freital
1582/83 wurde Frans Hals in Antwerpen geboren. Die Familie musste aber 1585 in den Norden des Landes fliehen und wohnte ab 1591 in Haarlem. Man vermutet, dass er Schüler von Karel van Mander war, sicher trat er 1610 in die Haarlemer St. Lukasgilde ein. 1612 wurde er Mitglied der St. Joris-Schützengilde, deren Mitglied er bis 1624 blieb. Er erhielt aufgrund seiner gesellschaftlichen Position wichtige offizielle Aufträge, darunter mehrere Gemälde der Schützengilde. Bis ins hohe Alter schuf er Gruppenbildnisse von Regenten und nach dem Tod von Rubens und Anthonis van Dycks wurde er der am meisten gefeierte Porträtmaler der Niederlande. Augenfällig ist sein rasch anmutender Pinselstrich, der in seiner Zeit einzigartig war und malerische Tendenzen des 19. Jahrhunderts vorwegzunehmen scheint. Dennoch musste er im hohen Alter wiederholt um finanzielle Unterstützung bei der Stadt Haarlem bitten. Am 1. September 1666 wurde er im Chor von St. Bavo zu Haarlem begraben. Um Anmeldung wird gebeten!