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Das Filmdrama "September 5 – The Day Terror Went Live" handelt von dem Münchner Olympia-Attentat aus dem Jahr 1972. Erzählt wird die Geschichte von Geoffrey Mason (gespielt von John Magaro), einem jungen und ehrgeizigen Producer, der sich bei seinem Vorgesetzten, dem legendären Fernsehmanager Roone Arledge (Peter Sarsgaard), beweisen will. Mit Hilfe der deutschen Dolmetscherin Marianne Gebhardt (Leonie Benesch) übernimmt Geoff unerwartet die Leitung der Live-Sendung. Während die Zeit drängt, widersprüchliche Gerüchte die Runde machen und das Leben der Geiseln auf dem Spiel steht, muss Geoff schwierige Entscheidungen treffen und sich mit seinem eigenen moralischen Kompass auseinandersetzen: Wie soll man über eine solche Situation berichten, wenn die Täter die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen? September 5 setzt sich mit Themen wie der Verantwortung der Medien für die von ihnen verbreiteten Bilder und dem Respekt den Opfern gegenüber auseinander. Der Film stellt Fragen nach der Ethik der medialen Berichterstattung und wie sich mit diesen medienethischen Aspekten unter dem Hochdruck einer Livesituation umgehen lässt. Nach der Filmvorführung laden wir Sie ein, gemeinsam mit dem Kulturjournalisten Andreas Körner ins Gespräch zu kommen und über das Gesehene zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus Kapazitätsgründen bitten wir Sie um Anmeldung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Medien - Aber richtig!" statt und ist gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Unsere Kooperationspartner: film.land.sachsen, Objektiv e.V. und Kuppelhalle Tharandt e.V.
Ein Perspektivwechsel auf die Trotzphase: Wir werfen einen Blick darauf, was im kindlichen Denken und Erleben in dieser Entwicklungsphase passiert, und zeigen, wie Eltern dieses Verhalten besser verstehen und gelassener damit umgehen können.
Zwei Städte, zwei Welten – und ein gemeinsamer Rhythmus aus Sonne, Meer und Kultur. Entdecken Sie mit Konrad Schulze & Margot Avemark zwei europäische Städte, die Geschichte, Tradition und Lebensfreude auf besondere Weise verbinden. Vom Flair der Altstadtgassen bis zum mediterranen Lebensgefühl –zwei Städte, die Herz und Sinne gleichermaßen erobern. In eindrucksvollen Fotos und bewegten Bildern erleben Sie Lissabons sanfte Melancholie und Barcelonas vibrierende Energie.
Das Schloss Sonnenstein in Pirna, das nun wieder in altem Glanz erstrahlt, blickt auf eine kurze, aber sehr finstere Epoche seiner Existenz zurück. In den Jahren 1940 und 1941 ermordeten die Nationalsozialisten hier mehr als 13.700 vorwiegend psychisch kranke und geistig behinderte Menschen. Sie wurden im Rahmen der nationalsozialistischen Krankenmorde, der sogenannten "Aktion T4", in einer Gaskammer umgebracht. Die für ihre humanistische Tradition bekannte ehemalige Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein erlangte damit traurige Berühmtheit. Bei einer Führung durch die im Juni 2000 am historischen Ort eingeweihte Gedenkstätte lernen Sie im Gedenkbereich und einer Ausstellung die Geschichte dieses Ortes kennen, der auch den Opfern ein würdiges Denkmal setzt.
Nach mindestens 25 Jahren wurde es mal wieder Zeit, dorthin zu reisen, wo ich bisher die freundlichsten Franzosen erlebt habe. Die Bretagne, die weit in den Atlantik hineinragende größte französische Halbinsel, hat viel Tradition, eine herrliche zerklüftete Küstenlandschaft mit zahllosen kleinen Halbinseln, Kaps und Steilküsten! Auf einer Halbrundreise, beginnend im Nordosten, gleich nach Mont-Saint-Michel, ging es entlang der Smaragdküste, der Côte de Granit Rose und der Côte des Legéndes, u.a. über Saint-Malo, Morlaix, Roscoff bis Brest. Vorbei an skurrilen, skulpturalen Felsbrocken, Sandstränden, durch kleine Orte mit vielen freundlichen Details. Immer wieder Hortensiensträucher, lange Hecken, kleine Läden mit regionalen Produkten und lokaler Kunst, farbintensive und humorvolle Dekoration, liebevoll gepflegte typisch bretonische Granithäuser. Und die Kirchen, ähnlich auf den ersten, aber immer einmalig auf den zweiten Blick. Jede Kirche schnörkelt vorwiegend gotisch auf ihre Art. Vom westlichsten, felsigen Zipfel, der Pointe du Raz, führte mich meine Zufallsroute über Quimper, Pont Aven (Gauguin) bis nach Lorient im Südwesten, wo mit dem Festival Interceltique de Lorient die dreiwöchige Reise durch „Arvorig“ – Land am Meer (so nannten es die Gallier) – ihren musikalischen Höhepunkt fand mit keltischer Musik, Tausenden Musikern, begeistert tanzenden Menschen.