Kurse nach Themen
Gibt es in Sibirien auch Musikschulen und Orchester? Warum braucht ein russisches Cello einen Reisepass? Welche Instrumente gibt es am Baikalsee noch außer dem Bajan-Knopfakkordeon und der dreieckigen Balalaika? Thomas Ranft hat während seines fünfjährigen Aufenthaltes in Ulan-Ude Straßenmusik gemacht, einen Studentenchor geleitet und das Opernhaus immer mal durch den Diensteingang betreten. Er berichtet kenntnisreich und anschaulich über hierzulande eher unbekannte kulturelle Welten.
Der Wiener Jugendstil begeistert heute mit fragilen Bildzeugnissen, reicher pflanzlicher Ornamentik und mit beeindruckenden Architekturen, die das Lebensgefühl einer sich befreienden Epoche verinnerlicht haben. Als damals führende Künstlerpersönlichkeit hatte vor allem Gustav Klimt (1862-1918) ein besonderes Verhältnis zu Frauen, sie bestimmen sein künstlerisches Werk. Diese Frauen mit teilweise bewegenden Lebensgeschichten begegnen uns farbenfroh in Gemälden, in Zeichnungen dagegen oftmals intim. Mit vielen Bildern wird Gustav Klimt als bedeutender Vertreter des Jugendstils vorgestellt. Um Anmeldung wird gebeten!
Sibirien - ein Wort, das Sehnsüchte auslöst und nach Abenteuer klingt. Viele sind unfreiwillig dort gelandet; manche haben sich freiwillig auf den Weg gemacht und dann darüber Bücher verfasst. Was haben Deutsche in dieser Weltgegend erlebt und beschrieben? Thomas Ranft gibt einen Einblick in seine Sibirien-Bibliothek und in eigene Erlebnisse aus der Baikal-Region. Abgerundet wird der Vortrag mit Liedern auf dem russischen Knopfakkordeon Bajan und Klängen auf der jakutischen Maultrommel.
Einen Monat lang tourte und übernachtete ich im Uhrzeigersinn und Auto durch das Land auf der Iberischen Halbinsel, beginnend im Nordosten, im Trás-os-Montes – „Hinter den Bergen“. Zig Orte wollten gesehen werden. Anfänglichem Regen folgten schnell sonnige, heiße Tage bis 38 Grad im welligen Mittelgebirgsland im Osten, erst an der Algarveküste brachte Wind etwas Abkühlung. Fotografieren, Baden, Radeln, Joggen – die Wochen vergingen rasant und farbenfroh. Von der Römerzeit in Braga, durch Weinberge, bis Faro, reinbeißen in die „Letzte Bratwurst vor Amerika“ neben dem Leuchtturm am südwestlichen Zipfel, dem Kap von São Vicente, durch „Grândola, Vila Morena“ – besungen von José Afonso, das Signal für die friedliche Nelkenrevolution 1974 – natürlich Lissabon, Sintra, Nazaré, Coimbra und meine portugiesische Lieblingsstadt Porto. Quirliges Treiben wechselte mit Abgelegenem, Lautstärke mit Stille, faszinierende Landschaft mit maurisch beeinflußter Architektur, die omnipräsenten Azulejos, die Wandbilder aus Keramikfliesen mit Grafitti. Ursprünglich im Norden, touristischer im Süden und Westen. Wer schon in Portugal war, wird Bekanntes wiedererkennen und Neues sehen. Wer noch nicht dort war, wird vermutlich das Land seinen Fernwehzielen hinzufügen ;-)
Im April 2025 verwirklichten Konrad Schulze & Margot Avemark sich einen Traum und waren fast vier Wochen und 2.750 km mit ihrem 52 Jahre alten Tatra 603-Oldtimer durch Tschechien und die Slowakei unterwegs. Es war eine abenteuerliche und abwechslungsreiche Reise, nicht nur auf den Spuren der tschechischen Fahrzeuggeschichte und des eigenen Oldtimers, sondern auch mit Natur-Exkursionen und Wandertouren, mit Musik, Kultur und vielen wunderbaren Begegnungen.