vhs unterwegs - Weltblicke
Mit dem Format vhs unterwegs - Weltblicke kommen wir zu Ihnen, denn vor Ort lernt es sich am besten!
Den aktuellen Flyer finden Sie hier.
„Weltblicke“ – von Mensch zu Mensch
In der Vortragsreihe „Weltblicke“ berichten Menschen über spannende Reisen, Entdeckungen in der Region oder auch besondere Lebenserfahrungen.
Sie haben auch eine Idee oder können sich für Ihren Ort, Ihren Verein oder Ihre Gemeinde eine solche Veranstaltung vorstellen? Dann sind Sie herzlich eingeladen mitzumachen! Die VHS kümmert sich um (fast) alles.
Ihre Ansprechpartnerin:
Anne Mättig
Bereichsleiterin Gesellschaft, Projektkoordinatorin vhs unterwegs "Weltblicke"
Telefon: 03501 71099-34
E-Mail: AMaettig@vhs-ssoe.de
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Zwei Städte, zwei Welten – und ein gemeinsamer Rhythmus aus Sonne, Meer und Kultur. Entdecken Sie mit Konrad Schulze & Margot Avemark zwei europäische Städte, die Geschichte, Tradition und Lebensfreude auf besondere Weise verbinden. Vom Flair der Altstadtgassen bis zum mediterranen Lebensgefühl –zwei Städte, die Herz und Sinne gleichermaßen erobern. In eindrucksvollen Fotos und bewegten Bildern erleben Sie Lissabons sanfte Melancholie und Barcelonas vibrierende Energie.
Nach mindestens 25 Jahren wurde es mal wieder Zeit, dorthin zu reisen, wo ich bisher die freundlichsten Franzosen erlebt habe. Die Bretagne, die weit in den Atlantik hineinragende größte französische Halbinsel, hat viel Tradition, eine herrliche zerklüftete Küstenlandschaft mit zahllosen kleinen Halbinseln, Kaps und Steilküsten! Auf einer Halbrundreise, beginnend im Nordosten, gleich nach Mont-Saint-Michel, ging es entlang der Smaragdküste, der Côte de Granit Rose und der Côte des Legéndes, u.a. über Saint-Malo, Morlaix, Roscoff bis Brest. Vorbei an skurrilen, skulpturalen Felsbrocken, Sandstränden, durch kleine Orte mit vielen freundlichen Details. Immer wieder Hortensiensträucher, lange Hecken, kleine Läden mit regionalen Produkten und lokaler Kunst, farbintensive und humorvolle Dekoration, liebevoll gepflegte typisch bretonische Granithäuser. Und die Kirchen, ähnlich auf den ersten, aber immer einmalig auf den zweiten Blick. Jede Kirche schnörkelt vorwiegend gotisch auf ihre Art. Vom westlichsten, felsigen Zipfel, der Pointe du Raz, führte mich meine Zufallsroute über Quimper, Pont Aven (Gauguin) bis nach Lorient im Südwesten, wo mit dem Festival Interceltique de Lorient die dreiwöchige Reise durch „Arvorig“ – Land am Meer (so nannten es die Gallier) – ihren musikalischen Höhepunkt fand mit keltischer Musik, Tausenden Musikern, begeistert tanzenden Menschen.
Als ich im Alter von 33 Jahren sehr überraschend meinen Partner, den Vater unserer damals zwölfjährigen Tochter Analena verlor, reißt es uns den Boden unter den Füßen weg. Ich wusste: sie muss raus in die Natur. Dank eines Wanderführer-Auftrages ging es in die kanadischen Rocky Mountains und die mittlerweile nun 13-jährige Analena soll mitkommen. Dabei wandert sie absolut nicht gern! Die permanente Zweisamkeit (da Pumagebiet) und die vielen zusammen gemeisterten Kilometer fordern unser Mutter-Tochter-Gespann jeden Tag aufs Neue. Doch Begegnungen mit Karibus und Bären, durchstandene Schneestürme, gemeinsam erlebte Abenteuer und erklommene Gipfel schweißen uns beide fest zusammen. Insgesamt legte Analena über 600 km und 27.000 Höhenmeter zurück, obwohl sie wandern nicht ausstehen kann. (Bei mir war's insgesamt knapp das Doppelte.)
Als ich im Alter von 33 Jahren sehr überraschend meinen Partner, den Vater unserer damals zwölfjährigen Tochter Analena verlor, reißt es uns den Boden unter den Füßen weg. Ich wusste: sie muss raus in die Natur. Dank eines Wanderführer-Auftrages ging es in die kanadischen Rocky Mountains und die mittlerweile nun 13-jährige Analena soll mitkommen. Dabei wandert sie absolut nicht gern! Die permanente Zweisamkeit (da Pumagebiet) und die vielen zusammen gemeisterten Kilometer fordern unser Mutter-Tochter-Gespann jeden Tag aufs Neue. Doch Begegnungen mit Karibus und Bären, durchstandene Schneestürme, gemeinsam erlebte Abenteuer und erklommene Gipfel schweißen uns beide fest zusammen. Insgesamt legte Analena über 600 km und 27.000 Höhenmeter zurück, obwohl sie wandern nicht ausstehen kann. (Bei mir war's insgesamt knapp das Doppelte.)
Im Herbst 2023 nahm für das Ehepaar Weißgerber die Idee einer individuellen Reise als Rucksacktouristen nach Indonesien Gestalt an. 60 Tage wollten wir das Land, welches aus über 17.000 Inseln besteht, bereisen. Nach einer Entscheidung über den Reisezeitraum und die grobe Reiseroute wurden Ende Oktober 2023 die Hin- und Rückflüge gebucht. Visabeantragung, Rucksackkauf (in für Handgepäck zulässigen Abmaßen), Buchung der ersten Unterkünfte folgten. Am 3. April 2024 begann die Tour, die uns via Singapur zuerst nach Sumatra führte. Mit Flugzeug, Schiff, Eisenbahn, Bus, Sammeltaxi und Privatwagen ging die Reise nach Sulawesi, Flores, den Komodo Nationalpark, Lombok, Bali und Java weiter. Grandiose Landschaften, herzliche Begegnungen mit den sehr, sehr freundlichen Indonesiern und die kulturelle Vielfalt des Landes haben uns begeistert. Die Auswahl der Fotos für den Vortrag fiel wieder schwer. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie ein Seniorenehepaar so eine Reise meistert und wenn Sie sich für wunderbare Bilder aus Südostasien begeistern – dann sind Sie herzlich eingeladen, Frau Dr. Weißgerber mit ihrem Vortrag zu erleben.