vhs unterwegs - Weltblicke
Mit dem Format vhs unterwegs - Weltblicke kommen wir zu Ihnen, denn vor Ort lernt es sich am besten!
Den aktuellen Flyer finden Sie hier.
„Weltblicke“ – von Mensch zu Mensch
In der Vortragsreihe „Weltblicke“ berichten Menschen über spannende Reisen, Entdeckungen in der Region oder auch besondere Lebenserfahrungen.
Sie haben auch eine Idee oder können sich für Ihren Ort, Ihren Verein oder Ihre Gemeinde eine solche Veranstaltung vorstellen? Dann sind Sie herzlich eingeladen mitzumachen! Die VHS kümmert sich um (fast) alles.
Ihre Ansprechpartnerin:
Anne Mättig
Bereichsleiterin Gesellschaft, Projektkoordinatorin vhs unterwegs "Weltblicke"
Telefon: 03501 71099-34
E-Mail: AMaettig@vhs-ssoe.de
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Gibt es in Sibirien auch Musikschulen und Orchester? Warum braucht ein russisches Cello einen Reisepass? Welche Instrumente gibt es am Baikalsee noch außer dem Bajan-Knopfakkordeon und der dreieckigen Balalaika? Thomas Ranft hat während seines fünfjährigen Aufenthaltes in Ulan-Ude Straßenmusik gemacht, einen Studentenchor geleitet und das Opernhaus immer mal durch den Diensteingang betreten. Er berichtet kenntnisreich und anschaulich über hierzulande eher unbekannte kulturelle Welten.
Auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel unterwegs zu sein, bedeutet Abenteuer und Herausforderung. Meine Hündin und ich erleben hautnah die Anstrengungen und Schönheiten Sardiniens im Winter. Der Sentiero Italia führt uns von den bizarren Felsformationen der Sette Fratelli im Süden durch das anspruchsvolle Gennargentu-Gebirge im Zentrum. Viele Mufflons und Esel später geht´s durch die steilen Wände des Supramonte-Gebirges zur Ostküste, wo uns das kristallklare Wasser des Mittelmeeres in Empfang nimmt. Im Norden, in Santa Teresa di Gallura, angekommen, bewundern wir die fantastischen Granitblöcke: Anziehungspunkt für Boulderer aus aller Welt. Stürmischer Wind, tiefe Höhlen, wilde Flüsse, intensive Begegnungen, heiße Tage und kalte Nächte. Das und vieles mehr ist meine Reise in Sardinien.
Karls Geschichte ist der Weg eines Funkers der Luftwaffe bei einer Flak-Batterie, der vom Kanonier zum Unteroffizier aufgestiegen ist. Er fand und verlor Freunde und Kameraden. Seine Tagebücher schrieb er nicht im Nachhinein, er schrieb sie vor Ort: in Gefechtspausen, im Unterstand, in schlaflosen Nächten, auf den Fahrten durchs Kriegsgebiet. Einige von ihnen fanden auf unerklärliche Weise den Weg nach Hause und blieben erhalten. Schwerpunkt des Buches bilden die Erlebnisse in den Jahren 1942 und 1943 im Mittelabschnitt der Ostfront. KARL EYMANN (1917-1991) war der Sohn eines Maurerpoliers. Sein Weg war zeitgemäß: Schule, Malerlehre, Arbeitsdienst, Wehrmacht. 1939 nahm er an der Besetzung der Tschechoslowakei teil, 1939 am Polenfeldzug, 1940 am Westfeldzug. Aus anfänglicher Begeisterung wurde im Laufe des Krieges Resignation, Verbitterung, Zweifel. Eymann erlebte in unmittelbarer Frontnähe den Krieg im Osten zwischen 1941 und 1944. Er überlebte und kehrte heim. Karl Eymanns Kriegstagebücher sind zusammen mit seinen vollbespickten Fotoalben nicht nur ein einmaliges geschichtliches Zeugnis, sie sind zugleich Mahnung an das, welches Grauen der Krieg offenbaren kann.
An der Westküste Norwegens, wo atemberaubende Fjorde auf grandiose Berge treffen, hat Thomas Ranft in einem kleinen norwegischen Dorf gearbeitet. Er hat die Landessprache erlernt, den typischen, nach Schokolade und Karamell schmeckenden Braunkäse probiert und in den Weiten der Hardangervidda nach der großen Freiheit gesucht, bevor er nach Spitzbergen aufbrach, wo die Sonne im Sommer nicht untergeht und man mitten in Norwegen auf eine russische Siedlung treffen kann. Ein spannender, persönlicher Erfahrungsbericht vom schönsten Land Europas.
„Haben Sie denn keine Angst?“ Diese Frage bekomme ich öfters zu hören, wenn ich erzähle, dass ich im Zelt alleine im Wald übernachte. Dabei bin ich ja gar nicht alleine. Tala, meine treue Hündin, begleitet mich auf all meinen Weit- und Fernwanderungen. Und sie ist eine sehr gute Alarmanlage. Auch nachts im Zelt… Diesmal führt uns die Reise von meiner Heimatstadt Pirna quer durch Deutschland bis nach Trier. Auf 950 Kilometern erleben wir dabei so einiges: Das kalte Erzgebirge, das Kloß-reiche Thüringen, die spektakuläre Rhön, das wildromantische Lahntal und den spirituellen Mosel-Camino. Dabei wandern wir nicht einfach nur durch Landschaften, sondern auch durch ihre Geschichte. So kreuzen wir mehrfach die ehemalige innerdeutsche Grenze und besuchen das zu DDR-Zeiten geteilte Dorf Mödlareuth. Von der Elbe zur Mosel oder von Pirna nach Trier - Deutschland zeigt sich uns in beeindruckender Vielfalt. Kommen Sie mit und staunen Sie!